Kick: Chat und Kanalpunkte im gemeinsamen Feed
Verbindet den Kick-Chat, damit seine Nachrichten im selben Feed landen wie die von Twitch und YouTube – und damit Befehle, Timer und der KI-Co-Moderator auch dort antworten. Auch Einlösungen von Kanalpunkten kommen an: Sie starten Szenarien und sind in den Alerts und in der Statistik zu sehen.
Kostenlos – wie alles, was auf deinem eigenen PC läuft.
Was von Kick ankommt
Alles davon kommt als ganz normales Ereignis an, deshalb arbeiten Befehle, Timer, Szenarien und Alerts ohne gesonderte Einrichtung damit. Worin sich Kick weiterhin von Twitch unterscheidet, steht weiter unten.
- Chat-Nachrichten im gemeinsamen Feed, gekennzeichnet mit dem Plattform-Symbol und der Rolle der schreibenden Person: Streamer, Moderator, VIP, Abonnent.
- Kick-Emotes, damit eine Nachricht in deinem Overlay so aussieht wie auf der Seite selbst.
- Chat-Befehle, die mit „!“ beginnen, funktionieren genau wie überall sonst.
- Einlösungen von Kanalpunkten: der Name der Belohnung, was sie gekostet hat, wer sie eingelöst hat und der Text, den die Person eingetippt hat.
- Die Zuschauerzahl und dazu der Titel des Streams, die Kategorie und wie lange du schon live bist.
Was die App zurückschreibt
Die Verbindung dient nicht nur zum Lesen: Die App darf genau das, was du auf der Autorisierungsseite erlaubt hast.
- Im Chat schreiben – mit deinem eigenen Konto oder mit einem separaten Bot-Konto, das du eigens verbindest.
- Gelesen wird immer über den Hauptkanal; der Bot sendet nur.
- Befehle, zeitgesteuerte Nachrichten und der KI-Co-Moderator antworten im Kick-Chat ohne gesonderte Einrichtung.
Kanalpunkte als Auslöser
Eine Einlösung auf Kick kommt als dieselbe Art von Ereignis an wie eine auf Twitch, deshalb wissen Szenarien und Alerts bereits, was damit zu tun ist.
- Eine Einlösung startet ein Szenario: eine Szene, einen Ton, eine Lampe, einen zeitweiligen Effekt.
- Sie wird als Alert im Stream gezeigt und landet in der Tagesstatistik, mit der Plattform daneben vermerkt.
- Die Belohnungen selbst werden auf Kick angelegt: Die App liest, was die Zuschauer einlösen, sie erstellt die Schaltflächen nicht.
- Einlösungen werden gelesen, aber nicht bearbeitet: Sie anzunehmen oder abzulehnen bleibt auf Kicks Seite.
Was nicht bis zur App kommt
Kick ist die jüngste der drei Plattformen, und die Lücken sollte man kennen, bevor man einen ganzen Abend darauf aufbaut.
- Alerts für Abonnements und Geschenke bleiben leer, und die Spendenziele ebenso: Diese Ereignisse verteilt Kick nur per Webhook – es klopft an eine öffentliche Adresse im Internet, und die hat eine App auf deinem eigenen PC nicht. Kanalpunkte kommen trotzdem an, weil sie stattdessen durch regelmäßiges Abfragen gelesen werden.
- Umfragen, Vorhersagen und Clips gehören nicht zu dieser Verbindung: Die App macht das auf Twitch. Kick hat eigene Umfragen und Clips, und die bleiben dort, wo du sie ohnehin benutzt: in seinem Chat und in seinem Player.
- Kick-Einlösungen erhöhen kein Gebot in der Auktion: Die Auktion wählt die Belohnungen, die sie annimmt, aus der Twitch-Liste.
- Kick-Nachrichten haben keine Moderations-Schaltflächen in der Kachel Stream: Chat – Time-out, Bann und Löschen gibt es nur für Twitch und YouTube. Diese Autorisierung erteilt keine Moderationsrechte auf Kick, und eine Schaltfläche, die garantiert abgelehnt wird, ist schlechter als gar keine.
Verbinden, und was schiefgehen kann
Das Verbinden ist eine Schaltfläche und eine Autorisierungsseite: Token und Kanaldaten holt sich die App von selbst.
- Du autorisierst auf der Seite von Kick selbst: Die App sieht dein Passwort nie, und der Token wird vom Schlüsselspeicher deines Betriebssystems verschlüsselt.
- Der Token wird automatisch erneuert. Widerruft Kick den Zugriff, etwa nach einer Passwortänderung, wechselt der Status auf „Anmeldung erforderlich“, und eine Schaltfläche behebt das.
- Wurde Kick verbunden, bevor die App Kanalpunkte lesen konnte, hat diese alte Autorisierung keine Rechte darauf, und Einlösungen kommen gar nicht erst an: Ein erneutes Verbinden unter Verbindungen → Kanäle erteilt sie.
- Kick gibt die Chatraum-ID offiziell nicht heraus, deshalb ermittelt die App sie einmal und speichert sie; von Hand korrigieren lässt sie sich im Block „Erweitert“.
- Die Verbindung zum Chat wird dauerhaft gehalten: Ein laufender Stream ist dafür nicht nötig.
Wo das alles auftaucht
Kick bekommt keinen eigenen Bildschirm – es landet dort, wo die anderen beiden Plattformen ohnehin schon sind.
- Das Chat-Overlay in OBS, wo eine Kick-Nachricht neben einer von Twitch steht, mit dem Plattform-Symbol darauf.
- Die Kacheln Stream: Chat und Stream: Ereignisse im Bedienfeld, in einem Feed für alle Plattformen zugleich.
- Die Kachel Stream: Zuschauer, die jede Plattform einzeln zählt und zusammenrechnet.
Woraus es besteht
Jeder Teil ist ein separates Modul: Du installierst nur die, die du benötigst, und jedes kann entfernt werden, ohne den Rest zu beschädigen.
Erste Schritte
- Öffne Verbindungen → Kanäle und klicke auf Verbinden.
- Autorisiere auf der Kick-Seite und erlaube den Zugriff.
- Wenn du magst, verbinde ein Bot-Konto, damit Antworten nicht in deinem Namen kommen.
- Um Kanalpunkte zu nutzen, verknüpfe eine Kick-Belohnung mit einem Szenario unter Automatisierung → Szenarien.
- Prüfe, ob die Nachrichten im Chat-Overlay ankommen.
Kick ist die jüngste der drei Plattformen und gibt weiterhin am wenigsten her. Alles, was auf Chat und Kanalpunkten aufbaut, funktioniert dort; Alerts für Abonnements und Geschenke nicht, denn diese Ereignisse gibt Kick allein per Webhook heraus – an eine öffentliche Adresse, die eine App auf deinem eigenen PC nicht anbieten kann.
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